Rituale bewusst gestalten


 




Gemeinschaftsfest

Das Gemeinschaftsfest ist der erste große Auftritt eines Kindes als Teil der Gemeinschaft. Erwachsene bestärken es für die wachsende Verantwortung in seinem Leben. Der Verantwortung für sich, für die Gemeinschaft und für die Natur als Lebensgrundlage. In Gemeinschaft wird das SEIN im großen Strom des Lebens gefeiert.





Kontakt

Anita Bonetti,
Ritualgestalterin, info@rituale-gestalten.at

Iris Willinger-Erhart,
Pädagogin, iris@wirkungsraum.at

 

Mit Ende des ersten Schuljahres beginnen die Kinder sich in einer kleinen Gruppe vorzubereiten. Sie lernen bei Ritualen in der Natur den steten Wandel des Lebens im Kreislauf des Jahres kennen. Die liebende Fülle im Sommer, die Dankbarkeit beim Ernten im Herbst, die friedliche Ruhe des Winters und die Lebensfreude des Neubeginns im Frühling.


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Erfahrungen beim Vorbereiten

Sommer
Der Sommer verwöhnt uns reichlich mit süßen Früchten, die wir genießen dürfen. Dieser Fülle gingen die Kinder nach. Am Ritualplatz warteten die Familien mit den Früchten des Sommers. Die Kinder hörten vom Versorgt werden durch die Natur und durch ihre Familien. Die Eltern bestätigten die Kinder segnend für ihren weiteren Weg, den sie übers Jahr gehen werden.








Herbst
Die Kinder haben die Geschichte vom Apfelbaum kennen gelernt. Sie haben davon gehört, wie er den Frühling Sommer Herbst und Winter erlebt. Wie ernst er seine Aufgabe nimmt, damit im Herbst Äpfel geerntet werden können. Gemeinsam wurden am Feuer Bratkartoffeln zubereitet. Bei den Kindern und ihren Familien verbreitete sich Dankbarkeit. Dankbarkeit, die zu einer Brücke zu Vater Himmel und Mutter Erde wurde, die dafür sorgen, dass es uns gut geht.






Winter
Der Winter ist die Zeit der Ruhe in der Natur. Sie hilft uns Menschen zur Ruhe zu kommen. Die Kinder brachen auf, um das Feuer des Friedens für sich zu suchen und in ihr Leben zu holen. Die Geschichte des kleinen Hirten Simon mit den vier Lichtern von Gerda Marie Scheidl begleitete sie.

Wir haben miteinander vom Frieden geredet und gesungen. Wir wünschten uns und allen Menschen auf dieser Welt Frieden. Das berührte sehr.













Frühling
Die Zeit des Erwachens und Neubeginns. So wie ein Schmetterling der gerade aus dem Kokon geschlüpft ist, genossen die Kinder die Lebensfreude des Frühlings.

Beim Betrachten des Jahreskreises mit den Elementen stellten die Kinder fest, dass sich in ihrem Leben seit letzten Sommer doch einiges gewandelt hat.

Gestärkt, kehrten sie, von ihrem Schutzengel begleitet, zurück, um Ende April mit ihren Familien und Freunden das Gemeinschaftsfest zu feiern.












Gemeinschaftsfest
Der Einladung zum Gemeinschaftsfest folgten die Familien und viele Freunde der Kinder in eine Jurte. Die Kinder wurden von ihren Eltern der Gemeinschaft vorgestellt. Sie erzählten von den Ritualen in der Natur, die sie im Jahreskreis erlebten.

Dann spielten sie die Geschichte vom kleinen Jungen der Brot kaufte und sich bedanken wollte. Er wurde von der Verkäuferin zum Bäcker, vom Bäcker zum Bauern, vom Bauern zum Acker, vom Acker zu den Elementen und am Ende an Mutter Erde und Vater Himmel verwiesen, um für das Brot zu danken.

Miteinander bedankten Erwachsene und Kinder sich für das Brot, das bereit lag. Das Brot, das als Symbol für alles uns im Leben nährende steht und uns miteinander verbindet, wenn wir es teilen.

Erwachsene teilten mit den Kindern und bestätigten sie als Teil der Gemeinschaft. Sie bestärkten sie für die wachsende Verantwortung in ihrem Leben. Die Bestätigung der Kinder als Teil der Gemeinschaft wurde zu einem sehr stimmungsvollen Gemeinschaftsfest das musikalisch umrahmt wurde mit Liedern bei denen kräftig mitgesungen wurde.

 








 

   
   

 

 

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